|
Mit Stützmauern lässt sich ein
Hanggrundstück verwandeln, indem man ebene Terrassen anlegt oder im Innenhof
Hochbeete baut.
Wenn Ihr Garten abschüssig ist und Sie gerne ebene Rasenflächen und
Blumenbeete hätten, müssen Sie das Grundstück stufen- bzw. terrassenförmig
anlegen. Um die einzelnen Terrassen abzustecken und den Boden dort zu
halten, wo Sie ihn haben wollen, sind Stützmauern erforderlich.
Feste Fundamente!
Eine Stützmauer ist wie ein Staudamm. Sie hält eine überraschend schwere
Erdmasse zurück, die nichts lieber hätte, als in ihre ursprüngliche Lage
zurückzurutschen - besonders dann, wenn ihr schwere Regengüsse dabei helfen.
Die Mauer muss also ziemlich dick sein und auf festen Fundamenten stehen,
wenn sie ihre Aufgabe richtig erfüllen soll. Das heißt, sie muss einen Stein
(22,5 cm) tief sein und auf ca. 20 cm dicken Betonfundamenten stehen, die
rund doppelt so breit sind, wie die Mauer dick ist.
|
 |
 |
|
Feuchtigkeitsschutz
Da die Mauer feuchte Erde zurückhalten soll, werden Mauerwerk und
Fugenmörtel Fuchtigkeit auf saugen, es sein denn, Sie sorgen für
Feuchtigkeitsschutz.
Wichtig ist die Wahl der Steinsorte. Sie
muss mindestens Fassaden geeignet und einigermaßen frostsicher sein.
Wasser, das sich im Boden hinter der Mauer staut, muss abfließen können.
Sorgen Sie für Abflusslöcher in einer unteren Steinschicht. Man nimmt am
besten kurze Kunststoffrohre, z.B. Überlaufrohre, die zwischen den Steinen
in den Fugen eingebaut werden.
Die Rückseite der Mauer mit einer flüssigen
Isolierschicht bestreichen, um Durchnässen und Ausblühen zu verhindern. Wenn
die Mauer stets feucht ist, ansonsten wird sie für Frost anfällig sein.
|
 |
|
 |
 |
|