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Bei
ungünstigen Untergründen kann ein Bodenaustausch erfolgen. Dies ist ggf. mit
dem zuständigen Statikbüro abzuklären.
Je nach
örtlichen Gegebenheiten kann es vorkommen dass der Untergrund nicht geeignet ist
direkt darauf die Bodenplatte zu betonieren – oftmals wird eine Schicht des
bestehenden Bodens abgetragen und durch eine Schicht Kies ersetzt – um
anschießend hierauf mit der Sauberkeitsschicht und der Bodenplatte weiter zu
arbeiten.
Der
Bodenaustausch wird oft bei lehmigen, weichen Böden notwendig – hier ist
jedoch die Hinzuziehung eines Bodengutachters zu empfehlen. Der
Bodenaustausch kann z. B. in ungünstigen Lagen bei weichem Untergrund einen
Meter betragen – die Füllung kann mit Schotter erfolgen, die letzten 30cm
dann mit normalem Kies. Da Schotter sich besser gegenseitig verhakt ist eine
Schotterschicht bei schlechtem Untergrund eine gute Lösung. Vor Einbringung
der Füllung wird ein Flies eingelegt, damit die Kies- und Schotterfüllung
nicht im weichen Erdreich versinkt – über das Flies kommt dann eine Schicht
Kies um das Flies nicht zu beschädigen – anschießend kann der Schotter
eingebaut werden, wie vorab beschrieben.
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